vorläufiges Programm 2026 *

Erkenntnisse von Branchenexperten und Marktteilnehmern

1. Tag des Anwenderforums Relaistechnik

- Grundlagentag -

VCC Vortragsraum: Heisenberg


REGISTRIERUNG & BEGRÜßUNG IM VOGEL CONVENTION CENTER

8:00 - 9:00 Uhr

Check In & Welcome Coffee

9:00 - 9:10 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer von Power of Electronics im Plenum

Hendrik Härter

ELEKTRONIKPRAXIS

Michael Richter

Michael Richter

ELEKTRONIKPRAXIS

9:45 - 10:15 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer des Anwenderforums Relaistechnik

Kristin Rinortner

Kristin Rinortner

ELEKTRONIKPRAXIS

10:15 - 10:45 Uhr

Relais-Basics: Elementarrelais I

  • >>Vortragsbeschreibung

    Dem Relais als Grundbauteil in der Elektrotechnik fällt eine wichtige Rolle zu: Das Schalten und Trennen von Schaltkreisen sowie die Isolation zwischen unterschiedlichen Stromkreisen. Hierfür ist es für die Anwendungsentwicklung notwendig, die wichtigsten Grundeigenschaften von Relais zu verstehen, um die richtigen Relais richtig in seine Anwendung zu integrieren. Diese werden unter Bezug der Interaktion von Relais mit der Anwendung vorgestellt und es wird auf typische Sachverhalte hingewiesen. Es wird Bezug genommen auf Themen wie: Wärme, Isolation, Umwelteinflüsse, Lebensdauer, elektrische Sicherheit, Brandschutz und Zuverlässigkeit - mit dem Ziel dem Anwender von Relais eine Basis zu schaffen, um die Eigenschaften von Relais im Kontext der eigenen Anwendung beurteilen zu können.

Jürgen Steinhäuser

Jürgen Steinhäuser

Elesta GmbH

Christoph Oehler

Christoph Oehler

Panasonic Industry Europe GmbH

10:45 - 11:15 Uhr

Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

11:15 - 12:15 Uhr

Relais-Basics: Elementarrelais II

  • >>Vortragsbeschreibung

    Dem Relais als Grundbauteil in der Elektrotechnik fällt eine wichtige Rolle zu: Das Schalten und Trennen von Schaltkreisen sowie die Isolation zwischen unterschiedlichen Stromkreisen. Hierfür ist es für die Anwendungsentwicklung notwendig, die wichtigsten Grundeigenschaften von Relais zu verstehen, um die richtigen Relais richtig in seine Anwendung zu integrieren. Diese werden unter Bezug der Interaktion von Relais mit der Anwendung vorgestellt und es wird auf typische Sachverhalte hingewiesen. Es wird Bezug genommen auf Themen wie: Wärme, Isolation, Umwelteinflüsse, Lebensdauer, elektrische Sicherheit, Brandschutz und Zuverlässigkeit - mit dem Ziel dem Anwender von Relais eine Basis zu schaffen, um die Eigenschaften von Relais im Kontext der eigenen Anwendung beurteilen zu können.

Jürgen Steinhäuser

Jürgen Steinhäuser

Elesta GmbH

Christoph Oehler

Christoph Oehler

Panasonic Industry Europe GmbH

12:15 - 13:15 Uhr

Mittagspause und Besuch der Ausstellung

DISZIPLINÜBERGREIFENDER KEYNOTE-VORTRAG

13:15 - 13:45 Uhr

Der Digitale Produktpass: Konzept, Umsetzung und Herausforderungen in der industriellen Praxis

  • >>Vortragsbeschreibung

    Der Digitale Produktpass (DPP) entwickelt sich immer weiter zu einem zentralen Instrument für Transparenz, Nachhaltigkeit und Datenverfügbarkeit entlang des gesamten Produktlebenszyklus. 


    Ausgehend von einem konkreten Industrie-Use-Case werden Anforderungen, Architekturansätze und organisatorische Veränderungen aufgezeigt, die zur erfolgreichen Einführung des DPP erforderlich sind. Dabei wird deutlich, dass der DPP nicht nur ein IT-Projekt, sondern ein ganzheitliches Daten- und Transformationsvorhaben über Unternehmens- und Lieferketten hinweg ist.


    Auf Basis weiterer Beispiele werden allgemeine Lösungsansätze, etwa zur Datenintegration, Anwendungsorientierung und Skalierung, diskutiert. Abschließend adressiert der Beitrag zentrale Anforderungen in der industriellen Praxis, insbesondere hinsichtlich Datenqualität, Interoperabilität, Governance und Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette.

Dr. Kai Lindow

Dr. Kai Lindow

Fraunhofer IPK

Jochen Zapf

Jochen Zapf

Schaeffler

14:30 - 15:30 Uhr

Relais-Basics: Grundlagen Halbleiter- und Hybridrelais

  • >>Vortragsbeschreibung

    In diesem Vortrag betrachten wir verschiedene Aspekte von Halbleiterrelais, den inneren Aufbau und für welche Art von Anwendungen sie am besten geeignet sind. Zudem wird der Unterschied aufgezeigt von klassischen Solid State Relais (SSR) und Leistungshalbleitern auf MOSFET oder IGBT Basis. Danach werden die physikalischen Eigenschaften von Halbleiterrelais genauer betrachtet und die Unterschiede in der Anwendung zu elektromechanischen Standardrelais (EMR) herausgearbeitet. In einem Ausblick werden Hybridschaltungen mit Solid State Relais und mechanischen Relais für zukünftige DC Anwendungen diskutiert.


    Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:


    • Es werden die grundlegenden Eigenschaften von Leistungshalbleitern besprochen mit möglichen Ansteuer- und Schutzbeschaltungen.
    • Die physikalischen und Grenzen der Bauelemente Thyristor, MOSFET und IGBT werden eingehend diskutiert.
    • Es werden verschiedene Beispiele gezeigt über die Verwendung von Leistungshalbleitern in Hybriden Schaltmodulen bei hohen Strömen.
Dr. Dieter Volm

Dr. Dieter Volm

Panasonic Industry Europe GmbH

15:30 - 16:00 Uhr

Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

16:00 - 17:00 Uhr

Relais-Basics: Anwendung und Verarbeitung von REED-Kontakten und REED-Relais

  • >>Vortragsbeschreibung

    Durch die Entwicklung der Elektrofahrzeuge hat es auf dem Markt einen Bedarf nach möglichst kleinen und leichten Hochspannungsrelais gegeben. Gerade hier sind Reedrelais gefordert. Reedrelais können mit einer Spulenspannung von 5 V bis zu 1 kV DC schalten bei einer Leistungsaufnahme von 180mW. Die Durchbruchspannung liegt bei so einem Relais bei 3 kV DC über den Schaltkontakt. Um ein solches Relais herzustellen, benötigt es jedoch auch einen besonderen Umgang mit den Reedkontakten oder auch genannt Reedschaltern.


    Ein Reedschalter besteht in der Regel aus zwei Kontaktdrähten (Paddel), die als Basis-Material eine FeNi-Legierung haben und einem Glaskörper mit Schutzgasfüllung (Stickstoff /Wasserstoff ) oder Vakuum (HV-Schalter), dessen Kontaktfl ächen mit Rhodium, Ruthenium oder Iridium beschichtet sind.


    Damit der Glaskörper keine Risse bekommt und das Schutzgas oder das Vakuum nicht entweicht, muss man bestimmte Regeln einhalten, wenn man den Reedkontakt bearbeiten möchte. Hier gibt es zu beachten, dass ein gewisser Mindestabstand zum Glaskörper einzuhalten ist, wenn man die Pins schneiden oder biegen möchte. Ebenso kann der Reedkontakt auch als Positionssensor verwendet werden, was wieder einer speziellen Anordnung von Reed und Magnet bedarf. Hier erhält man durch verschiedene Anordnungen unterschiedliche Schaltergebnisse.


    Das lernen Sie aus dem Vortrag:

    • Was ist ein Reedschalter?
    • Für was werden Reedrelais benötigt?
    • Vor- und Nachteile von Reedrelais
Erich Hörl

Erich Hörl
Standex Electronics, Inc.

NETWORKING-EVENT

ab 19:00 - 22:00 Uhr

Abendveranstaltung im Maschinenhaus im Bürgerbräu Würzburg – Seien Sie dabei und  genießen Sie einen Abend in stimmungsvoller Atmosphäre, bei feinem Essen und kühlen Getränken! Wir laden Sie zu unserem Get-Together ein, das viele Möglichkeiten zum ungezwungenen Networking mit den Teilnehmern, Referenten und Ausstellern bietet.

2. Tag des Anwenderforums Relaistechnik

- Praxistag -

VCC Vortragsraum: Heisenberg


REGISTRIERUNG & BEGRÜßUNG IM VOGEL CONVENTION CENTER

8:00 - 9:00 Uhr

Check In & Welcome Coffee

9:00 - 9:15 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer des Anwenderforums Relaistechnik

Kristin Rinortner

Kristin Rinortner

ELEKTRONIKPRAXIS

KEYNOTE-VORTRAG

9:15 - 9:45 Uhr

Relais-Märkte im Wandel: Trends und Chancen in den Zukunftsmärkten Solar, Speicher & E-Mobilität

Dr. Markus Winzenick

Dr. Markus Winzenick
ZVEI

9:45 - 10:15 Uhr

Herausforderung DC für Schaltgeräte

N.N.
Open Direct Current Alliance (ODCA) (angefragt)

10:15 - 10:45 Uhr

Hochspannungs-DC-Relais statt Trennschalter bei Spannungen bis 1.500 VDC

  • >>Vortragsbeschreibung

    Die rasante Elektrifizierung bringt Gleichstromsysteme an ihre Grenzen. Das Laden von Elektrofahrzeugen entwickelt sich in Richtung 1.500 V Gleichstrom, bei Energiespeichersystemen werden durch hybride Solaranlagen häufig mehr als 1.000 V Gleichstrom erreicht, und Gleichstromnetze finden zunehmend Anwendung in der Fabrikautomation (FA) und der Gebäudeautomation (BA). Trotz steigender Spannungen und Stromstärken verlangt der Markt weiterhin nach kompakten, leichten und kostengünstigen Lösungen, die eine zunehmende Leistungsdichte ermöglichen. Herkömmliche Hochspannungs-Gleichstrom-Trennschalter sind sperrig und erfordern eine Verdrahtung über Schraubklemmen, was zu größeren Abmessungen, einer komplexeren Verkabelung und höheren Montagekosten führt.


    In dieser Präsentation wird ein neuer Ansatz vorgestellt, der auf dem Hochspannungs-Gleichstromrelais G9KD von OMRON basiert, das für Spannungen bis zu 1.500 VDC ausgelegt ist und mit Leiterplattenanschlüssen erhältlich ist. Der kompakte Formfaktor für die Leiterplattenmontage und der geringe Kontaktwiderstand ermöglichen eine geringere Wärmeentwicklung, eine höhere Leistungsdichte sowie erhebliche Einsparungen bei Verkabelung, Platzbedarf, Gewicht, Arbeitsaufwand und Gesamtsystemkosten. Dieser Vortrag behandelt auch OMRONs gaslose Lichtbogenunterbrechungstechnologie, die eine zuverlässige Schaltung bis zu 1.500 VDC / 40 A und 1.000 VDC / 150 A ermöglicht. Fortschrittliche Lichtbogensimulation und magnetische Lichtbogensteuerung ermöglichen bidirektionale, flexible und effiziente Gleichstromarchitekturen der nächsten Generation.

Fabrizio Petris

Fabrizio Petris
Omron Electronic Components Europe B.V.

10:45 - 11:15 Uhr

Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

11:15 - 11:45 Uhr

Einschaltströme verstehen und vermeiden – von Transformatoren bis Schaltnetzteile: Physik, Ursachen und Lösungen für sicheres Schalten

Manuel Beha

Manuel Beha
FSM AG

11:45 - 12:15 Uhr

Grenze der Miniaturisierung bei Schaltgeräten mit „Intelligenz“

Peter Meckler

Peter Meckler

PM Innovation

Dr. Christian Strobl

Dr. Christian Strobl

E-T-A Elektrotechnische Apparate

12:15 - 13:00 Uhr

Mittagspause und Besuch der Ausstellung

DISZIPLINÜBERGREIFENDER KEYNOTE-VORTRAG

13:00 - 13:45 Uhr

Disruption - oder warum wir erst hinterher sehen, dass wir es vorher hätten wissen können!

  • >>Vortragsbeschreibung

    Aufmerksame Beobachter kennen vielleicht den Effekt: Überrascht stellt man fest, dass alle Fernseher flach aber viele deutlich größer geworden sind, kaum noch jemand schreibt Briefe, Mobiletelefone werden nur noch untergeordnet zum namensgebenden Telefonieren verwendet, bekannte Marken sind vom Markt verschwunden, andere haben deren Platz eingenommen, oder es ist gleich ein ganz neuer Markt entstanden. Was ist da passiert? Warum hat das niemand vorhergesagt? Meistens hat das jemand vorhergesagt, wurde aber nicht gehört. Disruption durch technologischen Fortschritt wird häufig übersehen, falsch eingeschätzt oder sogar gezielt klein geredet, bis hin zur kompletten Leugnung. Aber warum? In dem kurzweiligen Vortrag wird der Frage nachgegangen was Disruption ist, wie sie funktioniert und warum sie so oft übersehen wird.

Guido Körber

Guido Körber

Code Mercenaries GmbH / Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)

14:00 - 14:30 Uhr

Logikrelais einfach programmieren

Joop Roering

Joop Roering
Finder

14:30 - 15:00 Uhr

Koppelrelais und Module als intelligentes Relais

Simon Davis

Simon Davis
Phoenix Contact

15:00 - 15:30 Uhr

Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

15:30 - 16:00 Uhr

Nachhaltige Produktion in der Elektronik mit Betrachtung von Bauteilen und deren Verwendung

Prof. Christoph Herrmann

Prof. Christoph Herrmann
TU Braunschweig

16:00 - 16:30 Uhr

Policy Update Nachhaltigkeit & Umwelt

Christian Eckert

Christian Eckert

ZVEI

16:30 Uhr

Abschlussmoderation und Ausblick 2027

Kristin Rinortner

Kristin Rinortner

ELEKTRONIKPRAXIS


* Änderungen vorbehalten

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